Pädagogische Konzeption

Denkst du an ein Jahr, säe ein Samenkorn.

Denkst du an ein Jahrzehnt, pflanze einen Baum.

Denkst du an ein Jahrhundert, erziehe einen Menschen.

Konzeption und Gruppenübergreifendes Arbeiten

Konzeption & Gruppenübergreifende Bildungsarbeit

 

Konzeption:

Die Konzeption ist die Grundlage unseres Kindergartens.

Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern, der Gemeinde und dem Land Burgenland ist uns sehr wichtig.

 

Gruppenübergreifende Bildungsarbeit

Ab Septemper 2018 findet in unserem Haus Gruppenübergreifende Arbeiten statt. Wir sind gemeinsam auf dem Weg zur" Offenen Bildungsarbeit".

Unsere Kinder haben die Möglichkeit nach der Sammelzeit zwischen 8.30 Uhr und 10.00 Uhr sich im ganzen Haus frei zu bewegen. Dabei können sie sich zwischen unterschiedlichen Schwerpunkträumen und Angeboten das holen, das sie entsprechend ihrer individuellen Entwicklung und Interessen gerade wollen und brauchen.

Ab 10.00 Uhr treffen sich alle Kinder wieder in ihren Stammgruppen, in denen gemeinsame Aktivitäten stattfinden.

 

In unserer Pädagogischen Arbeit steht das Kind im Mittelpunkt.

wir sehen Kinder in ihrer Einzigartigkeit, mit ihren unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen und ihrem Entdeckerdrang.

Unser Kindergartenteam sieht seine Aufgabe darin, die Kinder ganzheitlich zu fördern und eine harmonsiche Umgebung in den Gruppen  zu schaffen.

Grundlagen dafür sind Vertrauen, Akzeptanz, Liebe, Zuneigung und Geborgenheit.

Wachsen kann ich da -  Wo jemand mit Freude auf mich wartet

Wo ich Fehler machen darf - Wo ich Raum zum Träumen habe

Wo ich meine Füße ausstrecken kann - Wo ich gerade reden kann

Wo ich laut singen darf - Wo immer ein Platz für mich ist.

Wo ich ohne Maske herumlaufen kann - Wo ich ernst genommen werde

Wo jemand meine Freude teilt - Wo ich auch mal nichts tun darf

Wo ich getröstet werde - Wo ich Wurzeln schlagen kann

Wo ich leben darf

Unser Bild vom Kind

Unser Bild vom Kind

Wir wollen Kinder folgende Grundrechte ermöglichen

  • Recht auf ein gesundes und behütetes Leben
  • Respektieren der eigenen Persönlichkeit, Wünschen und Bedürfnissen
  • Recht auf spontane Meinungsäußerung
  • Recht zum Experimentieren und Entdecken
  • Recht auf Würde und Selbstständigkeit
  • Selbstvertrauen und Begeisterung beim Lernen entwickeln
  • Geselligkeit, Freundschaft und Zusammenarbeit mit anderen
  • Zugehörigkeitsgefühl und Vielfältigkeit erleben
  • Freude und Glück erfahren
  • Grenzen erfahren udn daraus lernen

Unsere Aufgaben

  1. Unsere Aufgabe ist es, die Erziehung des Elternhauses zu unterstützen und zu ergänzen und die Kinder bestmöglichst auf die Schule vorzubereiten.
  2. Schwerpunkt unserer Pädagogischen Arbeit ist die ganzheitliche Förderung der Kinder unter Berücksichtigung ihrer Vorlieben und Interessen. Wir versuchen die Kinder zu Selbstständigkeit und Selbsttätigkeit zu animieren.
  3. Die Kinder lernen ihre eigenen Grenzen, Stärken, und Schwächen kennen und nehmen auch andere Menschen wahr und lernen sie zu respektieren.
  4. Wir richten Angebote so aus, dass ganzeheitliches Lernen möglich ist.
  5. Außerdem vermitteln wir bestimmte Werte und Brauchtum. Besonders wichtig ist uns ein liebevoller und respektvoller Umgang untereinander. Die Kinder sollen Achtung vor Menschen, Tieren und der Natur erhalten. Der Umgang mit Spielmaterial und Gemeinschaftseigentum soll sorgsam sein.
  6. Wir orientieren uns an der Gesamtpersönlichkeit der Kinder und versuchen ihre Sinne sowie sozialen und emotionalen, kognitiven und motorischen Fähigkeiten anzusprechen.
  7. Die Kinderhaben bei uns die Möglichkeit, das Leben in einer Gemeinschaft zu erfahren und soziale Kompetenzen aufzubauen.
  8. Jeder hat ein Mitbestimmungs- und Mitgestaltungsrecht.

Was ein Kind lernt

  • Ein Kind, das wir ermutigen, lernt Selbstvertrauen.
  • Ein Kind, dem wir mit Toleranz begegnen, lernt Offenheit.
  • Ein Kind, das Aufrichtigkeit erlebt, lernt Achtung.
  • Ein Kind, dem wir Zuneigung schenken, lernt Freundschaft.
  • Ein Kind, dem wir Geborgenheit schenken, lernt Vertrauen.
  • Ein Kind, das geliebt und umarmt wird, lernt zu lieben und zu umarmen und die Liebe der Welt zu empfangen.



Inklusion

Integration passiert im Kopf und im Herzen der Menschen.

Integration bedeutet die Wiederherstellung einer naturgegebenen Einheit. Jeder Mensch hat das Recht, innerhalb seiner Gemeinschaft alle seine Fähigkeiten entwickeln zu können, sodass es ihm auch später möglich ist, sozial integriert und nicht am Rande der Gesellschaft zu leben.

Integration ist ein Prozess und muss vor allem gelebt werden. Beim Eintritt in den Kindergarten beginnt das erste Ablösen von der Familie. Die Kinder lernen spielerisch miteinander umzugehen. Alle Kinder haben individuelle Stärken und Schwächen, und so lernen sie miteinander sich in eine Gemeinschaft einzugliedern. Sie können ihre Stärken zur Geltung bringen und lernen mit ihren Schwächen umzugehen.

So profitieren alle davon. Eine Differenzierung zwischen behindert und nicht behindert sollte grundsätzlich vermieden werden. Durch das Miteinander kann ein "Anderssein" erlebt werden. Der Umgang ist somit von klein auf für alle Kinder selbstverständlich und etwas ganz natürliches.

Inklusion von Kindern

Ein wichtiger Faktor für die wirkungsvolle Förderung von Kindern und für die Unterstützung der Inklusion ist eine erfolgreiche Teamarbeit mit den Kindergartenpädagoginnen, den Sonderkindergartenpädagoginnen, sowie den Helferinnen. Ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit sind dabei regelmäßige -Teambesprechungen, in denen die Entwicklung einzelner Kinder und der Gruppenprozess im Vordergrund stehen. Grundlagen für diese Zielabsprachen sind regelmäßige Aufzeichnungen und gezielte Beobachtungen der Pädagogen.

Auch die Kooperation mit den Psychologen, Therapeuten und Ärzten, mit der Behörde und besonders mit den Eltern und anderen Bezugspersonen des Kindes sind von großer Bedeutung. Besonders wichtig ist der regelmäßige Kontakt und Dialog mit den Eltern, denn sie haben die meiste Erfahrung im Umgang mit ihrem Kind.

 

 


Portfolio

Das Portfolio begleitet das Kind während der ganzen Kindergartenzeit. Mit Eintritt in den Kindergarten wird für jedes Kind ein Portfolio angelegt. (Ordner) Es macht die Weiterentwicklung individueller Fähigkeiten und Kompetenzen transparent und kann aufgrund leichter Handhabung jederzeit präsentiert werden.

Das Entwicklungsportfolio dokumentiert die Weiterentwicklung des Könnens und Wissens, aber auch Interessen und Vorlieben des Kindes. Es beinhaltet Werke des Kindes sowie Beiträge der Pädagogen und Eltern. Die Sammlung gehört nur dem Kind. Es bestimmt einzig und allein, welche Blätter darin gesammelt werden und wer die Mappe sehen darf.

Das Übergangsportfolio beleuchtet primär das letzte Kindergartenjahr. Lehrer können daraus wichtige Informationen über die angehenden Schüler entnehmen. Die Kinder dürfen im Zuge der Transition ihr Portfolio in der Schule präsentieren.